„Das Land Baden-Württemberg bietet ab sofort hör- und sprachbehinderten Menschen eine zusätzliche Möglichkeit, in einer Notlage Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienste zu verständigen.“ Das sagte Innenminister Reinhold Gall am Donnerstag, 5. November 2015. Hör- und sprachbehinderte Menschen hätten bei einem Notfall bisher nur über ein Notruf-Fax an die 110 oder 112 Hilfe anfordern können. Ergänzt werde diese Möglichkeit jetzt durch die Nothilfe-SMS.

Beim Versand einer SMS könne es zwar technisch bedingt zu einer zeitlich verzögerten Zustellung kommen, dennoch ist Innenminister Reinhold Gall überzeugt, „dass die SMS-Nothilfe für hör- und sprachbehinderte Menschen eine sinnvolle Ergänzung zum Notruf-Fax ist – zumindest bis zur Realisierung einer bundesweiten Notruf-App.“

Aus technischen Gründen könne die Nothilfe-SMS nicht an die bekannten Notrufnummern 110 und 112 gesandt werden, sondern müsse an speziell dafür eingerichtete Telefonnummern geschickt werden. Die SMS werde für ganz Baden-Württemberg zentral vom Polizeipräsidium Stuttgart beziehungsweise der Integrierten Leitstelle Stuttgart empfangen. Von dort werde sie dann an die zuständige Stelle weitergeleitet, von wo aus die Hilfe koordiniert wird. Die Telefonnummern und wichtige Verhaltenshinweise seien auf verschiedenen Informationsblättern zusammengestellt, die das Land mit Unterstützung des Deutschen Schwerhörigenbundes Landesverband Baden-Württemberg e.V. erstellt habe.

Zusatzinformationen:

Für Baden-Württemberg ist bei Notfällen die Polizei per SMS an die 01522 / 1 807 110 sowie die Feuerwehr und der Rettungsdienst in Abhängigkeit des persönlichen Netzbetreibers per SMS an die 99 0711 / 50 667 112 (Telekom und Vodafone), 329 0711 / 50 667 112 (Telefonica/O2) beziehungsweise 1511 0711 / 50 667 112 (E-Plus) erreichbar.

Die Informationsblätter mit Verhaltenshinweisen finden Sie hier.

Quelle: Innenministerium Baden-Württemberg

Das Innenministerium Baden-Württemberg hat die Infobroschüre WIR LEBEN RETTEN zum Feuerwehrwesen in Baden-Württemberg veröffentlicht.

Diese steht hier zum Download bereit.

Feuerwehr WIR LEBEN RETTEN Broschüre 2015

Am 13.06.2015 haben ein paar Kameraden zusammen mit Kameraden von der Feuerwehr Reilingen an einer Heißausbildung in Külsheim teilgenommen. Am Anfang von jeder Ausbildung steht selbstverständlich ein Theorieteil an. Hier wurden Themen wie z.B. Rauchgasphänomene, Fortbewegungstechniken sowie Gefahren bei Bränden in geschlossenen Räumen durchgesprochen.

Nachdem Theorieteil wurden Themen wie:

- Strahlrohrtraining
- Erkennen Temperaturenverteilung
- Gefahr von Wasserdampf
- Rauchgaskühlung
- Hydraulische Ventilation

in der Praxis erprobt.

 

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Trockene Witterung erhöht erheblich die Gefahr von Bränden in Wald und Flur. Der Feuerwehrverband BW bittet daher an alle Waldbesucher, während der trockenen und warmen Frühjahr- und Sommermonate im Wald keine Zigaretten zu rauchen und kein offenes Feuer zu verwenden. Auch auf das Grillen im Wald oder in Waldnähe muss verzichtet werden. Lassen Sie auch kein Glas oder Glasscherben im Wald liegen, denn dies kann wie ein Brennglas wirken und Waldbrände verursachen.

Wird ein Waldbrand entdeckt, ist unverzüglich die Feuerwehr über den Notruf 112 zu informieren. Geben Sie den genauen Ort des Brandes an und warten Sie auf die Feuerwehr an einem gut beschreibbaren Ort in der Nähe, um sie von dort aus einzuweisen. Ausflügler werden dringend gebeten, auf Waldwegen und Zufahrten zu den Wäldern nicht zu parken, damit die Feuerwehr bei der Anfahrt in die Wälder nicht behindert wird.

Der Deutsche Wetterdienst informiert auf seinen Seiten über den aktuellen Waldbrandgefahrenindex und den Grasland-Feuerindex auch für Ihre Region. Der Link lautet: http://www.dwd.de (Spezielle Nutzer/ Landwirtschaft/ Warndienst).

 

Quelle: Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg

Die Jugendfeuerwehr Hockenheim war mit einem Stand auf dem Hockenheimer Mai vertreten. Neben zwei ausgestellten Fahrzeugen konnten sich die kleinen Besucher an einem Geschicklichkeitsspiel unter Beweis stellen.

 

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